Schneckchen?

Seit einigen Wochen schleiche ich wie eine Schnecke durchs Leben. Laaaangsam. Irgendwie ausgebremst. Fast erdrückt von der Last auf meinem Rücken.

Alles tut mir weh.  Mordsmäßig Lärm im Kopf vom Tinnitus. Und überhaupt …. alles bäh!

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Dabei gibt es doch auch einige Lichtblicke.

Der Rentenantrag ist gestellt, die Zeit läuft. Spätestens zum November bin ich die Last der Arbeit los!

Die Vorbereitungen für die neue Ausstellung unserer Fotogruppe laufen auf Hochtouren. Ganz andere Bilder, in einem tollen Ambiente! Die Vernissage findet am 7. April statt. Bis dahin ist alles geschafft.

 

 

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Begegnung

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Endlich März!

Endlich März! Endlich ist dieser Sch…. Februar vorbei!

 

Jetzt habe ich Hoffnung darauf, dass hier bald wieder alles normal weitergeht und dass die erlebte Trauer und Schrecken allmählich wieder Platz für Normalität lassen!

Ganz besonders hoffe ich aber auf Wärme, Sonne und Blümchen. Was kann es schöneres geben?

Hier“ findet ihr wieder neue Sprüche.

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Erwischt

Mich hat ein sehr fieser Virus erwischt! Ganz heftig!

Ein böser Magen-Darm-Virus.

Ich befürchtete schon, daß ich an der Beerdigung meines Schwagers nicht teilnehmen kann. Aber mein Doc hat mir da einen ordentlichen Pfropfen verpasst. Alles ging gut.

Damit war die Sache aber nicht ausgestanden. Ich habe immer noch Beschwerden.Jetzt darf ich mich noch diese Woche erholen. Ich wäre auch noch nicht fähig, in der Mensa das Essen auszuteilen. Kann nichts gekochtes riechen. Und wir dürfen ja schon bei dem geringsten Verdacht auf Magen-Darm bzw. bei Durchfall ungeklärter Ursache nicht arbeiten gehen.

Wie wir gestern feststellen mussten, hat sich TC schon bei mir infiziert.

Ich hoffe, sie bleibt die einzige ….

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Ausnahmezustand

Ja, nur so kann ich die letzten Monate beschreiben! Es war mir nicht klar, daß eine Krankheit meine kleine Familie so durcheinander wirbeln und an den Rand des Erträglichen führen könnte.

Zumal der Betroffene – als Schwager – zum engen Familienkreis, aber nicht zum harten Kern gehört.

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Der Single-Schwager hatte vor 4 Jahren eine Diagnose bekommen, die er weitest gehend verschwieg bzw. ignorierte. Es tat ja nix weh und Beschwerden hatte er auch keine, angeblich. Und wo diese Krankheit ihre Ursache hatte ist bis heute ungeklärt.

Wie das aber mal so ist mit Dingen die man nicht beachtet, sie sind trotzdem nicht verschwunden, sondern bauen sich im geheimen auf.

So auch hier. Mitte Oktober kam eine akute Phase und der erste Krankenhausaufenthalt. Nach zehn Tagen war der alte Zustand wieder hergestellt.

Leider war er mit der Medikamentengabe überfordert, nahm sie mal doppelt oder garnicht. Nach drei Tagen (!) kam der nächste Schub. Aber heftig! Also wieder Krankenhaus. Es wurden noch weiterführende Untersuchungen gemacht und uns der Ernst der Lage erklärt. Mein Oldie verschloss davor Augen und Ohren, es handelte sich schließlich um seinen einzigen Verwandten!

Während der nächsten 14 Tagen bis zur Entlassung regelten wir die künftigen Tablettengaben mit einem Pflegedienst und bestellten Essen beim Roten Kreuz.

Das funktionierte auch einigermaßen, bis ein Anruf aus der Klinik die neuen Untersuchungsergebnisse brachte. Es waren zwei Tumore an der Leber gewachsen.

Nun hieß es, eine geeignete Behandlung auswählen. Sollte/musste operiert werden? Oder besser so weiter machen und auf eine Spenderleber hoffen? Aber wann fängt das Ding an zu streuen? Wenn andere Organe befallen sind, nützt auch eine Spenderleber nicht mehr viel ….

Der Patient entschied sich für eine RFA Behandlung. OP Termin war der 6.1. und es ging alles gut. Und es ging auch drei Tage aufwärts und der REHA-Termin stand schon fest.

Dann musste plötzlich Wasser aus der Lunge abgeleitet werden; dann war eine Entzündung an der Lungenspitze; dann stimmten die Nierenwerte nicht mehr; der gesamte Körper schwoll an durch Wassereinlagerungen …. und die Ärzte bekamen das alles nicht in den Griff.

Nach einem massiven Kreislaufzusammenbruch musste der Schwager auf der Intensivstation weiterbehandelt werden. Dann gab es unklare Entzündungswerte die mit Antibiotika bekämpft wurden. Die Nieren versagten den Dienst, was Dauerdialyse bedeutete. Sein Leben hing nun von Maschinen ab. Das einzige was er noch selbstständig tun konnte war atmen, aber da machte man uns auch keine großen Hoffnungen mehr …

Und es kam dann schneller als gedacht. Die Atmung setzte aus, es musste intubiert werden. Dazu wurde eine leichte Narkose gemacht, aus der er nicht mehr erwachte …

 

Ein Arzt erklärte uns, daß die Wunde um den Lungenschlauch von Bakterien befallen war, welche ein multiples Organversagen ausgelöst haben!

FAZIT:  Operation geglückt, Patient tot!

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Heute haben wir den Schwager zu Grabe getragen. Es wird noch vieles zu regeln und zu richten sein, bis wieder Ruhe einkehrt. Wir werden noch so manches mal lachen und weinen in Gedanken an ihn!

Was mir persönlich aber lange nachhängen wird, ist diese Angst in seinem Blick bei meinem letzten Besuch, einen Tag vor seinem Tod!

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